Dechema-Forschungsinstitut eröffnet neuen Standort in Bad Homburg
Das Dechema-Forschungsinstitut hat am 17. Juni 2026 seinen neuen Standort in Bad Homburg v. d. Höhe eröffnet. Die modernen Labor- und Büroräume an der Benzstraße ersetzen den bisherigen Frankfurter Standort. Das Land Hessen unterstützt den Institutsbetrieb mit einem jährlichen Betriebskostenzuschuss von 1,5 Mio. EUR. Forschungsschwerpunkte sind Wasserstofftechnologien, Elektrochemie, Hochleistungswerkstoffe und Energiespeicherung.
Das Land Hessen fördert den Betrieb mit jährlich 1,5 Mio. EUR – Schwerpunkte liegen auf Wasserstofftechnologien, Elektrochemie und Hochleistungswerkstoffen.
Das Dechema-Forschungsinstitut (DFI) hat am 17. Juni 2026 seinen neuen Standort in Bad Homburg v. d. Höhe eröffnet. An der Benzstraße 1–3 stehen moderne Labor- und Büroräume für Forschung an Wasserstofftechnologien, Elektrochemie, Hochleistungswerkstoffen und Energiespeicherung zur Verfügung. Der Umzug vom bisherigen Frankfurter Standort markiert einen Neuanfang für das Institut, das an der Schnittstelle von chemischer Verfahrenstechnik und Materialforschung arbeitet.
Zur Eröffnungsfeier kamen rund 150 Gäste aus Wissenschaft, Industrie und Politik. Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori betonte die strategische Bedeutung des Schritts: „Mit dem neuen Standort in Bad Homburg und dem Betriebskostenzuschuss des Landes Hessen von jährlich 1,5 Millionen Euro investieren wir gezielt in Hessens Innovationskraft. Das Dechema-Forschungsinstitut steht für anwendungsnahe Forschung und Transfer, der unsere Industrie zukunftsfähig macht – von nachhaltigen Produktionsprozessen über neue Werkstoffe bis hin zu Schlüsseltechnologien für die Energiewende."
Mathias Galetz, Stiftungsvorstand des DFI, erklärte: „Der heutige Tag ist ein Aufbruch – für unser Institut und für die angewandte Forschung in Hessen. Mit den neuen Laboren in Bad Homburg und dank der finanziellen Unterstützung durch das Land können wir Forschung noch effizienter gestalten und unsere Kooperationen mit Hochschulen und Industriepartnern weiter ausbauen. Unsere Themen – von Wasserstoff über Elektrochemie bis zur Werkstoffentwicklung und deren Korrosionsschutz – sind zentral für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes."
Impressionen von der Eröffnung




Industrie und Stadt begrüßen den neuen Standort
Die Eröffnung umrahmten sieben wissenschaftliche Impulsvorträge zu Themen wie Materiallösungen für thermische Energiespeichersysteme, Hochtemperaturleichtbau für Flugtriebwerke, Legierungen für Fusionsreaktoren, technische Elektrosynthese und elektrochemische Rohstoffrückgewinnung.
Aus der Industrie sprachen Hans-Joachim Kohnke, Geschäftsführer von Gaskatel, und Thomas Wurzel, Chief Technology Officer von Air Liquide, über die enge Zusammenarbeit mit dem DFI und die Praxisrelevanz der Forschungsergebnisse. Stadtrat Tobias Ottavani übermittelte die Glückwünsche der Stadt Bad Homburg und hob die Bedeutung des Instituts als Arbeitgeber und Innovationsmotor für die Region hervor.
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