Adaptive Fertigung stärkt Europas Pharmaproduktion im globalen Wettbewerb
Europas Pharmaindustrie steht unter Kostendruck und muss unabhängiger von asiatischen Lieferketten werden. Wie adaptive Fertigung dabei helfen kann, zeigt die Machine Automation Division (B&R) von ABB: Statt starrer Linien setzt sie auf modulare, softwarebasierte Produktionssysteme, die Flexibilität, Qualität und regulatorische Sicherheit miteinander vereinen.
Modulare, softwarebasierte Produktionssysteme helfen Pharmaherstellern, Komplexität, Qualität und Effizienz zu vereinen.

Immer wieder fehlen in Europa wichtige Medikamente wie Antibiotika, Fiebersäfte oder Schmerzmittel. Der Grund: Hersteller produzieren sie günstiger in Asien. Geopolitische Spannungen und unterbrochene Lieferketten führen deshalb schnell zu Engpässen. Die Europäische Union hat kürzlich reagiert und neue Regeln beschlossen, die die Produktion wichtiger Medikamente und Wirkstoffe in Europa stärken sollen.
Doch die zentrale Frage bleibt: Wie lässt sich „Pharma made in Europe“ in großen Mengen, gleichbleibender Qualität und zu vergleichbaren Preisen herstellen? Der Kosten- und Effizienzdruck bleibt hoch. Dafür braucht es eine neue Fabriklogik: weg von starren Linien, hin zu flexiblen Strukturen.
Die Produktionsautomatisierung hat in den letzten Jahrzehnten Tempo, Durchsatz, Effizienz und Präzision deutlich gesteigert. Doch hohe Geschwindigkeit allein macht Europa noch nicht zum wettbewerbsfähigen Pharmaproduzenten. Die Grenzen klassischer Automatisierung und der wachsende Druck auf die Branche verlangen nach einem grundlegenden Wandel: Europas Pharmaindustrie braucht einen neuen Ansatz – dynamisch, digital, lösungsorientiert. Die Machine Automation Division (B&R) von ABB zeigt, wie Pharmahersteller adaptive Fertigung als Wettbewerbsvorteil nutzen können.
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