Ob Gase, Dämpfe, Nebel oder Stäube: Eine Vielzahl von Stoffen kann eine explosionsfähige Atmosphäre bilden – und damit zur Gefahr werden, sobald ein einziger Zündfunke genügt. Hersteller von Maschinen sind in der EU verpflichtet, dieses Risiko bereits bei der Konstruktion zu berücksichtigen. Der erste Teil dieser dreiteiligen Artikelserie erklärt, welche gesetzlichen Vorgaben – von der Maschinenrichtlinie bis zur Atex-Richtlinie – dabei greifen und worauf es bei der Risikobeurteilung ankommt.
Anna Schöllhorn Dr.-Ing. Klaus Wörsdörfer, Horst Weyer und Partner
Explosionsschutz beginnt für Maschinenhersteller schon in der Konstruktionsphase.
Durch eine Vielzahl an Stoffen kann in Form von Gasen, Dämpfen, Nebel oder Stäuben, eine explosionsfähige Atmosphäre gebildet werden. Für den Explosionsschutz von besonderer Relevanz ist dabei die Bildung einer gefährlichen explosionsfähigen Atmosphäre (= g.e.A.), da diese in einer solchen gefahrdrohenden Menge gebildet wird, so dass ein einziger Zündfunke zu einer Explosion führen kann. Dafür sind Maßnahmen zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten oder Dritter erforderlich. In der Europäischen Union ist jeder Hersteller von Maschinen beim Einbringen von Produkten in den europäischen Markt verpflichtet, die Risiken durch eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre zu berücksichtigen. Dieser erste Beitrag einer dreiteiligen Artikelserie geht auf die gesetzlichen Vorgaben ein, die durch die Hersteller von Maschinen berücksichtigt werden müssen.
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