Spezialpumpen für hochkonzentrierte Schwefelsäure in Zinkhütte in Zentralasien
Für eine Zinkhütte in Zentralasien hat Rheinhütte Pumpen zehn GVRN-Schwefelsäurepumpen sowie eine mobile RN-Pumpe geliefert. Die Aggregate bestehen aus dem korrosionsbeständigen Spezialwerkstoff 1.4136S und fördern gemeinsam rund 7.000 Kubikmeter hochkonzentrierte Schwefelsäure pro Stunde. Getestet wurden die Pumpen auf einem der größten Prüfstände der Branche.
Zehn Großpumpen aus dem Spezialwerkstoff 1.4136S bewältigen extreme Korrosions- und Temperaturbelastungen.

Mit der Lieferung von zehn GVRN‑Schwefelsäurepumpen sowie einer mobilen RN‑Tankentleerungspumpe hat Rheinhütte Pumpen eine weitere Referenz in einer der anspruchsvollsten Anwendungen der Prozessindustrie gesetzt. Das Projekt für eine große Zinkhütte in Zentralasien unterstreicht die führende Kompetenz des Unternehmens in der Förderung hochkonzentrierter Schwefelsäure – von der Werkstoffentwicklung über das Engineering bis zur vollständigen Prüfung auf einem der modernsten Pumpenprüfstände der Welt.
Die Anwendung: Schwefelsäure als zentraler Bestandteil der Metallurgie
In Zinkhütten spielt Schwefelsäure eine Schlüsselrolle im metallurgischen Prozess. Röstöfen oxidieren sulfidische Erze bei Temperaturen zwischen 500°C und 1.100°C unter Sauerstoffzufuhr. Dabei entsteht Schwefeldioxid, das im Kontaktverfahren zu Schwefeltrioxid und schließlich zu hochkonzentrierter Schwefelsäure umgesetzt wird. Diese Säure dient wiederum dazu, das geröstete Erz weiter aufzuschließen oder wird für nachgelagerte chemische Prozesse genutzt.
Die Förderung dieses Mediums stellt extreme Anforderungen an die Pumpentechnik: Die Säure ist stark oxidierend, sehr heiß und kann Feststoffpartikel wie keramische Katalysatorreste enthalten. Strömungsgeschwindigkeiten, Temperaturwechsel und abrasives Verhalten können herkömmliche Werkstoffe schnell an ihre Grenzen bringen. Nur speziell entwickelte metallurgische Legierungen und Pumpenkonstruktionen halten diesen Einflüssen dauerhaft stand.
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