Dosiersteuerung erhält vier neue Funktionen für Wartung und Qualitätssicherung
Preeflow by ViscoTec hat die Dosiersteuerung Eco-Control EC200 2.0 mit vier neuen Software-Funktionen ausgestattet. Version 2.8.5 führt vorausschauende Wartungshinweise, eine Integration in externe Anlagenumgebungen sowie zwei erweiterte Methoden zur Drucküberwachung ein – für Anwender aller Eco-PEN-, Eco-DUO- und Eco-Spray-Dispenser.
Software-Update 2.8.5 erweitert die Eco-Control EC200 2.0 um vorausschauende Wartung, externe Fehlerüberwachung und verbesserte Druckauswertung

Preeflow by ViscoTec hat für die Dosiersteuerung Eco-Control EC200 2.0 das Software-Update 2.8.5 veröffentlicht. Es umfasst vier neue Funktionen, die Wartungsmanagement, Anlagenintegration und Qualitätskontrolle im Dosierprozess verbessern. Die Steuerung ist mit allen Dispensern der Eco-Pen-, Eco-Duo- und Eco-Spray-Baureihe kompatibel und in einer Tisch-, Monitor- sowie Einbauversion erhältlich.
Vorausschauende Wartung per Fortschrittsbalken
Die Funktion Preventive Maintenance zeigt fällige Wartungsintervalle als visuellen Fortschrittsbalken an. Zusätzlich signalisiert das System den anstehenden Stator-Wechsel. Das zugehörige Intervall wird individuell aus dem Dosierprozess abgeleitet: Das Steuergerät misst die Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stator-Wechseln und verwendet diesen Wert als Referenz. Vor Ablauf der jeweiligen Intervalle erscheinen ergänzende Textmeldungen auf dem Display.
Externe Fehlersignale stoppen den Dosierprozess
Die Funktion Externer Halt ermöglicht die Einbindung der Dosiersteuerung in komplexe Anlagenumgebungen. Sie überwacht angeschlossene externe Geräte und stoppt den Dosierprozess innerhalb von Millisekunden, sobald eines dieser Geräte eine Störmeldung ausgibt. Nach Behebung der Störung lässt sich der Fehler direkt an der Steuerung oder über ein externes Signal quittieren.
Bauteilbezogene Gesamtauswertung und integralbasierte Mengenprüfung
Die Funktion Bauteilsignal fasst mehrere kurze Dosierungen auf einem Bauteil in einer einzigen Druckaufzeichnung zusammen. Statt einzelner isolierter Messpunkte entsteht so ein durchgängiges Qualitätsprotokoll, das alle Dosierungen des Bauteils gemeinsam bewertet – ein Vorteil besonders bei Punkt- und Raupendosierungen auf identischen Trägern.
Die Funktion Integral berechnet die dosierte Gesamtmenge aus dem zeitlichen Integral des Dosierdrucks. Diese Methode eignet sich besonders für kurze, punktuelle Dosierungen, bei denen die erzielte Menge und nicht der Druckverlauf entscheidend ist. Am Ende jedes Dosierzyklus vergleicht die Steuerung den ermittelten Wert automatisch mit einer zuvor erlernten Referenz innerhalb eines definierten Toleranzbereichs.













