18.03.2026 • Nachrichten

Schütz errichtet IBC‑Produktionswerk am BASF‑Stammwerk in Ludwigshafen

Schütz investiert in einen hochautomatisierten Produktions‑ und Lagerstandort für Intermediate Bulk Container direkt am BASF‑Stammwerk in Ludwigshafen. Die neue Anlage soll ab 2026 eine langfristige, flexible und Just‑in‑Time‑Versorgung mit Industrieverpackungen sicherstellen und ist Teil eines ganzheitlichen, standortnahen Versorgungskonzepts.

Hochautomatisierter Standort soll Versorgungssicherheit, kurze Transportwege und Just‑in‑Time‑Belieferung gewährleisten

Unterzeichnung des Ansiedlungsvertrags zwischen BASF und Schütz (v.l.n.r.): Tülin Ersari (VP Controlling und Strategie für Europäische Verbundstandorte bei BASF), Helmut Winterling (President Europäische Verbundstandorte bei BASF), Oliver Helling (Sales Director EMEA & Head of Global KAM bei Schütz), Veit Enders (Mitglied der Geschäftsführung der Schütz-Gruppe).
Unterzeichnung des Ansiedlungsvertrags zwischen BASF und Schütz (v.l.n.r.): Tülin Ersari (VP Controlling und Strategie für Europäische Verbundstandorte bei BASF), Helmut Winterling (President Europäische Verbundstandorte bei BASF), Oliver Helling (Sales Director EMEA & Head of Global KAM bei Schütz), Veit Enders (Mitglied der Geschäftsführung der Schütz-Gruppe).
© Schütz

Schütz und BASF haben einen Ansiedlungsvertrag über den Bau eines hochautomatisierten Produktions‑ und Lagerstandorts für Intermediate Bulk Container (IBC) am BASF‑Stammwerk in Ludwigshafen unterzeichnet. Die neue Anlage soll der langfristigen und zuverlässigen Versorgung des Chemiestandorts mit Industrieverpackungen dienen. Der Baustart für die IBC‑Fertigungsanlage ist für das dritte Quartal 2026 geplant. 

Kern des Projekts ist ein neues, ganzheitliches Versorgungskonzept, das Schütz gemeinsam mit BASF entwickelt hat. Dabei werden das künftige Produktionswerk und der Chemiestandort infrastrukturell und logistisch eng miteinander verzahnt. Die State‑of‑the‑Art‑Anlage zur IBC‑Herstellung entsteht auf einem Grundstück direkt am Werksrand von BASF. Ergänzend ist ein hochmodernes, digitalisiertes Packmittellager vorgesehen, das an die Containerproduktion anschließt. 

Durch die räumliche Nähe sollen kurze Transportwege, maximale Lieferflexibilität sowie eine 24/7‑Just‑in‑Time‑Belieferung ermöglicht werden. Gleichzeitig sieht das Konzept den weiteren Ausbau der Wiederverwendung, Aufbereitung und des Recyclings gebrauchter Verpackungscontainer vor. Roland Strassburger, CEO der Schütz‑Gruppe, bezeichnet das Projekt als Signal für eine zukunftsfähige Standortentwicklung und für kundenspezifische On‑Site‑Lösungen.

Auch BASF hebt die strategische Bedeutung der Investition hervor. Helmut Winterling, President Europäische Verbundstandorte der BASF, erklärt, dass standortnahe Produktionskapazitäten strukturelle Vorteile schaffen und die Integration der IBC‑Fertigung in bestehende Wertstoff‑ und Produktionskreisläufe die Wettbewerbsfähigkeit des Stammwerks stärke. Uwe Lohr, Senior Vice President Global Indirect Procurement der BASF, betont zudem die erhöhte Versorgungssicherheit und die Möglichkeit, flexibel auf wechselnde Bedarfe in den Produktionsbetrieben zu reagieren. Die Partnerschaft zwischen BASF und Schütz besteht seit den 1960er‑Jahren. Ein Meilenstein war die gemeinsame Entwicklung des weltweit ersten IBC im Jahr 1975. Heute betreibt Schütz ein globales Produktionsnetzwerk mit mehr als 70 Standorten und beliefert neben BASF zahlreiche Kunden aus verschiedenen Industrien.


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