KI-gestützte Connected-Worker-Systeme reduzieren menschliche Fehler in der Anlagensicherheit
In verfahrenstechnischen Betrieben sind Fehlbedienungen eine der häufigsten Ursachen für Störfälle. KI-gestützte Connected-Worker-Systeme begegnen diesem Risiko mit personalisierten Arbeitsanweisungen, integriertem Skill Management und Echtzeitunterstützung am Arbeitsplatz. Projekterfahrungen belegen eine Reduktion meldepflichtiger Unfälle um bis zu 80%.
Autor: Carsten Hunfeld, Director EMEA, Augmentir
Digitale Arbeitsanweisungen und KI-Agenten helfen, Unfälle in verfahrenstechnischen Anlagen zu vermeiden.

Der Faktor Mensch spielt für die Anlagensicherheit eine zentrale Rolle. Selbst in hochautomatisierten Industrieumgebungen hängen gefahrlose Abläufe davon ab, wie Mitarbeitende Situationen einschätzen, Entscheidungen treffen und Arbeitsschritte ausführen. Denn Fehlbedienungen oder mangelnde Gefahrenkenntnisse erhöhen das Risiko für Störfälle erheblich. Die Kernfrage lautet daher: Wie lassen sich Menschen so schulen und begleiten, dass die Anlagensicherheit auf ein Maximalniveau steigt?
Wer Anlagen sicher betreibt, schützt Menschen, Umwelt und Sachwerte vor Schäden – vor allem aus verfahrenstechnischen Prozessen. Wirksame Konzepte reichen dabei weiter als rein technische oder organisatorische Maßnahmen wie Druckgehäuse, Dichtsysteme, Zugangsregeln oder Wartungspläne. Sie binden auch die Menschen ein, die vor Ort arbeiten. Denn so ausgefeilt eine Theorie auch sein mag – am Ende zählt, ob Analysen und Konzepte im Alltag Bestand haben.
Inhalt:
- Digitale Arbeitsanweisungen und KI-Agenten helfen, Unfälle in verfahrenstechnischen Anlagen zu vermeiden.
- Regeln im Alltag verankern
- Skill Management als Rückgrat
- Unsicherheit mindern, schneller reagieren
- Individuelle Schulung am Arbeitsplatz
- Effiziente Updates für alle
- Zuverlässigkeit ist kein Zufall
- Lücken gezielt schließen
- Carsten Hunfeld
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