Lösungen für eine absolut öl- und keimfreie Druckluft hat die Firma Beko Technologies auf dem Pharma-Kongress Produktion & Technik im April in Düsseldorf/Neuss vorgestellt. „In der Herstellung von Arzneimitteln sind Produktionsunternehmen der Pharmaindustrie auf eine Druckluft höchster Qualität angewiesen, um eine Kontamination des Produkts und damit gesundheitliche Risiken für den Endverbraucher von vorneherein zu vermeiden. Für die gesamte Kette der Druckluftaufbereitung bieten wir intelligente Systemlösungen für sichere und stabile Produktionsprozesse an“, sagt Norbert Strack, einer der beiden Geschäftsführer der Firma. Der Bekokat sorgt mit seiner Katalysetechnik für eine öl- und keimfreie Druckluft und ist damit auch für Reinraum-Anwendungen geeignet. Das Verfahren realisiert einen kaum mehr messbaren maximalen Restölgehalt von 0,001 mg/m3. Mit dieser Leistung übertrifft das Verfahren die strengen Vorgaben der ISO 8573-1, Klasse 1. Am Messestand zu sehen war u. a. eine kleine Variante des Bekokat, der CC-018, konzipiert für Durchflussleistungen von maximal 18 m3. Das Gerät eignet sich etwa für Labore und zur Aufbereitung der Druckluft direkt an der Anwendung. Im Zusammenspiel mit intelligenter Messtechnik und weiteren Aufbereitungskomponenten unterstützt das Katalyseverfahren Anwenderunternehmen dabei, die Anforderungen von Regelwerken wie etwa der GMP und des Europäischen Arzneibuchs (Pharmacopoeia) zu erfüllen. Mit den intelligenten Messtechniksystemen von Beko Technologies lassen sich alle entscheidenden Druckluftparameter wie Restöldampfgehalt, Volumenstrom, Druck, relative Feuchte und Taupunkt lückenlos überwachen. So kontrolliert der Metpoint OCV compact permanent, präzise und normgerecht die Druckluft auf ihren Restöldampfgehalt und liefert damit eine belastbare Datenbasis zur Auswertung. Produktionsleiter können so mit Hilfe von Online-Monitoring an allen qualitätsentscheidenden Anlagepunkten die Druckluftqualität überwachen und die Messdaten zur Dokumentation der Druckluftqualität und zur Identifikation von Kontaminationsquellen nutzen. Strack: „Mit über 35 Jahren Erfahrung kennen wir die hohen Anforderungen an das Medium Druckluft in der Chemie- und Pharmabranche und bieten eine fundierte, unabhängige Beratung mit voller Herstellerkompetenz. Daher legen wir unseren Fokus verstärkt auf diesen Industriezweig.“
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