Klärschlammtrocknung mit Wärmepumpe: Effiziente Nutzung der Brüdenenergie
Steigende Energiepreise und wachsende Anforderungen an die Energieeffizienz stellen die Klärschlammtrocknung vor neue Herausforderungen. Eine Möglichkeit zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der CO₂-Emissionen ist der Einsatz einer Wärmepumpe in Verbindung mit einem Dünnschichttrockner.

Bei diesem Verfahren wird das Wasser in dem Dünnschichttrockner ohne aktive Luftzufuhr direkt verdampft. Die daraus resultierenden Brüden bestehen überwiegend aus Wasserdampf mit nur sehr geringem Luftanteil, wodurch die enthaltene Wärme bei der Kondensation effizient zurückgewonnen werden kann. Aus der Energie der Brüden wird sauberer Dampf gewonnen, der durch Kompression auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und direkt zur Beheizung des Trockners eingesetzt wird. Der Dampfkreislauf ist dabei als geschlossener Kreislauf ausgeführt.
Thermische Energie von außen ist nur zum Start der Anlage erforderlich. Mit diesem Ansatz liegt der Energieverbrauch bei etwa 200 bis 250 kWh pro Tonne verdampften Wassers, während die Wärmepumpe einen COP von 3,5 bis 4 erreicht.

Neben der direkten Energieeinsparung im Trocknungsprozess können auch Energieeinsparungen bei der Brüdenkondensation realisiert werden. Dies gilt insbesondere für Anlagen, bei denen für die Kondensation der Brüden zusätzlich Kühlwasser bereitgestellt werden muss. Dies unterstützt die Wirtschaftlichkeit und trägt zur CO2-Reduktion bei.
Mit über 40 Jahren Erfahrung in der Klärschlammtrocknung passt Buss-SMS-Canzler die Technologie kontinuierlich an sich verändernde Randbedingungen an, um Effizienz und Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten. Die Rückgewinnung von Prozesswärme ermöglicht es, selbst komplexe Anlagen energieeffizient bei minimalem externem Energiebedarf zu betreiben.














