12.10.2015 • Technik

Höchste hygienische Bedingungen

Für viele Anwendungen in der Lebensmittelproduktion – wie etwa sensible Produkte im schwach sauren Bereich – sind Systeme wichtig, die hohe mikrobiologische Sicherheit bieten. Die Firma Evoguard in Nittenau, ein Tochterunternehmen des Unternehmens Krones, ist Spezialistin für Ventiltechnik und bietet eine eigene Aseptik-Reihe an, die alle Vorgaben der EHEDG berücksichtigt.

Edelstahl-Faltenbalgtechnik trennt Produktraum und Umgebung sicher voneinander ab. Die Führung des mehrlagigen Faltenbalgs mit einem Stützkörper verhindert Vibrationen der Falten und Wellenbewegungen des Balgs. Weiterhin dient der Stützkörper als Anschlag für den Ventilteller und verhindert eine Beschädigung der Falten bei der Demontage. Diese Details unterstützen die hohe Standzeit des Faltenbalgs. Der Ventilteller ist als zweiteilige, demontierbare Ausführung mit definiertem Einbauraum für die Dichtung aus dem Werkstoff EPDM oder hochfluoriertem FKM verfügbar.

Alternativ wird auch eine einteilige Version mit einem PTFE-Compound-Dichtungswerkstoff angeboten. Grundlagen für den hygienisch sicheren Betrieb sind der metallische Anschlag zum Schutz der Elastomerdichtungen gegen Überbelastung und die strömungsgünstige Gehäuseform. Die Ventile bieten die Option zur Faltenbalgüberwachung und Leckageabführung. Für sichere Prozessbedingungen wurden die Gehäuse bis zu den Nennweiten DN 100 in Druckstufe PN 25 und bei Nennweite DN 125 in PN 16 ausgelegt. Raum sparende Rohrleitungskonzepte sowie ein leistungsstarkes Automatisationskonzept lassen sich mit Ventilknoten aus Aseptik-Doppelsitzventilen realisieren.

So können Produkt und Medien parallel geführt sowie Wegebeziehungen zwischen verschiedenen Produktionsbereichen eröffnet werden. Unabhängig voneinander arbeitende Ventilteller mit jeweils eigener Abdichtung sowie der Sicherheitsraum zwischen den Rohrleitungen trennen die Medien zuverlässig. Über den Sicherheitsraum lassen sich eventuelle Leckagen nach außen abführen. Spülventile bzw. taktbare Ventilteller hin zum oberen und unteren Produktraum binden den Sicherheitsraum in die CIP- bzw. SIP-Prozesse ein. Die Beaufschlagung des Sicherheitsraums mit Dampf sorgt für Sterilität beim Einsatz der Aseptik-Doppelsitzventile. Ergänzt wird das Angebot durch ein Probenahmeventil und ein Probenahmesystem.

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