04.02.2026 • Anzeige • Technik

Klinger Top-Chem: Jetzt FPA-frei

Das eingesetzte PTFE wird künftig unter Verwendung alternativer Verarbeitungshilfsstoffe hergestellt.

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© Klinger

Die Diskussion um PFAS – per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen – rückt die Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit fluorhaltiger Materialien verstärkt in den Fokus. Als verantwortungsbewusster Hersteller von hochwertigen Dichtungsmaterialien möchten wir bei Klinger Dichtungstechnik mit einer klaren, sachlich fundierten Kommunikation zur Orientierung beitragen.

Künftig wird Klinger Top-Chem mit denselben Rohstoffen gefertigt, jedoch wird das eingesetzte PTFE unter Verwendung alternativer Verarbeitungshilfsstoffe – also ohne kritische PFAS – hergestellt. Diese Umstellung ist Teil unseres umfassenden Engagements für eine umweltverträgliche Lieferkette und steht im Einklang mit unserer aktuellen Stellungnahme zu den europäischen PFAS-Aktivitäten:

> Statement hier downloaden

Auch wir bei Klinger Dichtungstechnik haben uns intensiv mit der Frage beschäftigt, wie wir dies klar und verständlich kommunizieren können, weshalb wir den Begriff „FPA-frei“ künftig in der Kundenkommunikation verwenden werden.

Was ist FPA?

FPA kommt aus dem englischen (fluorinated polymerisation aids) und steht im deutschen für "Fluorierte Polymerisations-Additive". Der Begriff wird bereits in einschlägiger Fachliteratur verwendet. Dabei handelt es sich um Hilfsstoffe, die in der Herstellung von fluorhaltigen Polymeren wie PTFE (Polytetrafluorethylen) zum Einsatz kommen.

Diese Additive gehören zur Gruppe der PFAS, ihre Verwendung ist aus regulatorischer Sicht zunehmend umstritten – und viele Kunden fragen gezielt nach Produkten, bei denen auf FPA vollständig verzichtet wurde.

Was bedeutet "FPA-frei" genau?

„FPA-frei“ ist keine offizielle oder genormte Bezeichnung, die regulatorisch definiert ist. Es handelt sich um einen Begriff, den wir bei Klinger aus der Literatur übernommen haben und verwenden, um unsere Produktkommunikation zu präzisieren – insbesondere im Zusammenhang mit unserer Top-Chem-Produktreihe.

Mit dem Begriff „FPA-frei“ machen wir deutlich, dass weder in den Rohstoffen, noch im Prozess FPAs (fluorierte Polymerisationsadditive) eingesetzt werden. Dies bedeutet, dass die gesamte Lieferkette frei von schädlichen PFAS-basierten Verarbeitungshilfsstoffen ist.

Klinger Top-Chem: Jetzt FPA-frei
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Warum verwenden wir den Begriff „FPA-frei?

Da PTFE chemisch in die Stoffgruppe der PFAS einzuordnen ist, wäre eine Aussage wie „PFAS-frei“ für unsere Top-Chem Produkte nicht korrekt.

Um dennoch transparent zu machen, welche PFAS-relevanten Stoffe bei der Herstellung nicht verwendet wurden, verwenden wir bei Klinger bewusst den Begriff „FPA-frei“.

Verantwortung durch Transparenz

Bei Klinger setzen wir uns für einen verantwortungsvollen Umgang mit fluorhaltigen Stoffen ein. Mit der Einführung des Begriffs „FPA-frei“ möchten wir einen Beitrag zu mehr Klarheit in der PFAS-Debatte leisten – ohne irreführende Vereinfachungen, aber mit einem klaren Bekenntnis zur technischen Weiterentwicklung und Kundenorientierung.

Kundennutzen: Vorausschauend handeln – Verfügbarkeit sichern

Aktuell werden auf europäischer Ebene verschiedene Ansätze zum Umgang mit PFAS diskutiert – neben einem vollständigen Verbot stehen auch differenzierte Regulierungsmodelle im Raum. Die Verwendung von FPA-freiem PTFE kann dabei eine Möglichkeit darstellen, um von künftigen Einschränkungen ausgenommen zu bleiben.

Mit dem frühzeitigen Umstieg auf FPA-freies PTFE schafft Klinger bereits heute die Voraussetzung dafür, dass unsere Top-Chem-Produkte auch in Zukunft verfügbar bleiben – und unsere Kunden langfristig planen können.

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Unser PTFE-basiertes Angebot an Weichstoffdichtungsmaterialien garantiert ultimative chemische Beständigkeit und ist für eine Mehrzahl der Dichtungsanwendungen geeignet.

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