BASF reduziert CO2-Emissionen seiner Amine-Anlagen in Europa
Der BASF-Unternehmensbereich Intermediates stellt das gesamte europäische Amine-Portfolio ab Mai 2025 auf 100 % erneuerbaren Strom um. Diese Maßnahme gilt für die Produktionsstandorte in Ludwigshafen, Deutschland, und Antwerpen, Belgien.
Nachhaltige Amine-Produktion
Dies soll zu einer jährlichen Reduktion von rund 188.000 Tonnen CO2-Äquivalenten im Vergleich zum Basisjahr 2020 führen, was einer durchschnittlichen Reduktion des Product Carbon Footprint (PCF) von etwa 8 %t entspricht. Damit trägt BASF zu ihrem Ziel bei, die Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis 2030 um 25 % gegenüber 2018 zu reduzieren.
Vasilios Galanos, Senior Vice President Europe im BASF-Unternehmensbereich Intermediates, betont: „Mit der Umstellung unseres Amine-Portfolios auf erneuerbaren Strom wollen wir unsere Position als bevorzugter Partner für nachhaltige Zwischenprodukte stärken. Dies hilft uns, die CO2-Emissionen weiter zu senken und den CO2-Fußabdruck unserer Produkte zu verringern.“
Die Kunden profitieren von einer Reduzierung ihrer Scope 3-Emissionen und einer nahtlosen Umstellung auf das neue Standardportfolio ohne Neuzertifizierung der Produkte oder Änderungen im Bestellprozess. Wolfgang Kanther, Vice President Amines Europe, ergänzt: „Unsere Kunden können die PCF-Reduktion in ihre Scope-3-Ziele einbeziehen. Wir freuen uns auf die gemeinsame Entwicklung von Lösungen zur weiteren Reduzierung des Product Carbon Footprint.“
Die Umstellung auf erneuerbare Energien ist Teil eines umfassenden Vorhabens, das globale Zwischenproduktportfolio der BASF nachhaltiger zu gestalten. Weitere Maßnahmen umfassen die Nutzung emissionsarmen Dampfs und die Beschaffung von Rohstoffen wie Methanol und Ammoniak mit reduziertem PCF. Die laufenden Investitionen in neue Verfahren und Technologien sowie die BASF-Einheit Renewable Carbon unterstützen dieses Ziel.
