Fraunhofer IVV und TU Dresden stärken Verpackungsforschung und entwickeln KI‑Agenten für Maschinenbau
Das Fraunhofer‑Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV und die TU Dresden feiern ein Doppeljubiläum und unterstreichen ihre enge Zusammenarbeit in der Lebensmittelverarbeitung und Verpackung. Zugleich stellen die Partner einen KI‑Agenten vor, der die Inbetriebnahme von Verpackungsmaschinen digital unterstützt und neue Effizienzpotenziale für Hersteller erschließt.
Dresdner Innovationscluster feiert Doppeljubiläum und zeigt digitale Anwendungen für die Verpackungsindustrie

Die enge Kooperation ist Teil des DRESDEN‑concept Science and Innovation Campus und fokussiert sich unter anderem auf nachhaltige Produktionsprozesse sowie den Transfer von Forschungsergebnissen in industrielle Anwendungen. TUD‑Rektorin Prof. Ursula Staudinger betont: „In Dresden profitieren wir von dem einzigartigen Forschungsökosystem des DRESDEN‑concept Science and Innovation Campus, zu dem auch das Fraunhofer IVV gehört. Zu den verbindenden Forschungsschwerpunkten zählt die Entwicklung nachhaltiger Produktionsprozesse – ebenso wie der Transfer der daraus entstehenden Innovationen in Wirtschaft und Gesellschaft.“
Auch der Fraunhofer‑Vorstand würdigt die Entwicklung des Standorts. Prof. Axel Müller‑Groeling erklärt: „30 Jahre Fraunhofer IVV in Dresden stehen für exzellente Forschung, innovative Lösungen und den unermüdlichen Einsatz für Industrie und Gesellschaft. Es ist ein besonderer Moment, diese Erfolgsgeschichte gemeinsam mit der TU Dresden und unseren Partnern zu feiern.“
Ein aktuelles Beispiel für diesen Transfer ist ein neu entwickelter KI‑Agent, den das Fraunhofer IVV gemeinsam mit der TU Dresden für den Verpackungsmaschinenhersteller Theegarten‑Pactec realisiert hat. Die Software dokumentiert und analysiert die weltweite Inbetriebnahme von Verpackungsmaschinen und vereinheitlicht bisher heterogene Berichtsformate. Theegarten‑Geschäftsführer Dr. Egbert Röhm sagt: „Uns eröffnet sich so ein vollkommen neuer Datenpool, ein Erfahrungsschatz an Wissen und Fakten, welchen wir zukünftig sogar schon bei der Neu‑ und Weiterentwicklung von Verpackungsmaschinen einsetzen können, um den gängigsten Herausforderungen zu begegnen.“
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