GEA eröffnet Technologiezentrum für pharmazeutische Gefriertrocknung in Elsdorf
GEA hat in Elsdorf ein neues Technologiezentrum für pharmazeutische Gefriertrocknungssysteme eröffnet. Der klimaneutral betriebene Standort vereint Forschung, Entwicklung, Produktion und Service und bietet erweitere Kapazitäten für energieeffiziente Anlagen. Die Investition stärkt die Position im wachsenden Markt pharmazeutischer Anwendungen und unterstützt den Strukturwandel im Rheinischen Revier.
Neuer GEA-Standort bündelt Entwicklung, Produktion und Service und unterstützt klimaneutrale Prozesse

Gemeinsam mit NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur hat Stefan Klebert, CEO von GEA, ein neues Technologiezentrum für pharmazeutische Gefriertrocknungssysteme im nordrhein-westfälischen Elsdorf eröffnet. Der Standort vereint Forschung und Entwicklung sowie Produktion und Service unter einem Dach. GEA beschäftigt dort rund 260 Mitarbeitende. Dank Stromversorgung über Photovoltaikanlagen ist der Standort CO₂-neutral. Mit der Investition von über 80 Millionen Euro stärkt GEA seine Marktposition als Technologiepartner für die weltweit wachsende Pharmaindustrie. Gleichzeitig leistet das Unternehmen einen positiven Beitrag zum Strukturwandel des rheinischen Braunkohlereviers.
Zur Eröffnung sagte GEA CEO Stefan Klebert: „Mit unserem neuen Technologiezentrum in Elsdorf investieren wir in eines unserer Wachstumsfelder und stärken unsere Innovationsfähigkeit im Pharmabereich weiter. Auch unsere Produktionskapazitäten steigern wir deutlich. Beides hilft uns, unsere führende Position in diesem hochinnovativen Marktsegment auszubauen.“
Zu Gast bei der Eröffnung war Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen. „Heute ist ein guter Tag für die Zukunft in Elsdorf und im gesamten Rheinische Revier. Die GEA Group treibt die weltweite Transformation hin zu einer klimaneutralen Produktion aus dem Herzen Nordrhein-Westfalens heraus voran. Eine effiziente, digital vernetzte Produktionsweise und nachhaltige Technologien bringen uns einer resilienten und klimaneutralen Wirtschaft ganz konkret näher. In Elsdorf zeigt sich: NRW bietet verlässliche Rahmenbedingungen, um Investitionen mit Signalwirkung zu ermöglichen. So sichern wir auch in herausfordernden Zeiten gute Arbeitsplätze, industrielle Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit.“
Führend in pharmazeutischer Gefriertrocknung

Der Neubau in Elsdorf ersetzt ein bestehendes GEA-Werk für Gefriertrocknung im benachbarten Hürth. Dort waren die Produktionskapazitäten an ihre Grenzen gelangt. Die über 260 Mitarbeitenden finden am neuen Standort beste Voraussetzungen für ihre Aufgaben in Entwicklung, Konstruktion, Fertigung, Montage und Service. Die Produktionskapazitäten können erweitert werden, insbesondere auch durch verkürzte Produktionszeiten.
Auf den Dächern der Produktionshallen und Bürogebäude sorgen Photovoltaik-Anlagen und Begrünung für einen CO2-neutralen Betrieb. Mit dem Strom vom Dach betreibt GEA Luft-Wasser-Wärmepumpen für die Gefriertrocknung sowie zum Heizen und Kühlen am Standort. In der Produktion können dadurch bis zu 7.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Aus der PV-Anlage speisen sich zudem 30 Ladestationen für E-Autos und Flottenfahrzeuge sowie sechs Stationen für E-Bikes. Möglichst viele Flächen auf dem rund 45.000 Quadratmeter großen Gelände blieben durch Graspflastersteine unversiegelt.
Die Gefriertrocknung ist für viele temperaturempfindliche Arzneimittel ein notwendiger Produktionsschritt, um sie länger haltbar oder überhaupt transportfähig zu machen. Dazu zählen neben Impfstoffen unter anderem Antibiotika, Seren, Diagnosemittel, proteinhaltige und biotechnologische Produkte, Zellen, Gewebe und Chemikalien. Die Produktion muss dabei den ausgesprochen hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards der Pharmaindustrie genügen. Viele der entsprechenden Herstellungsverfahren sind traditionell energieintensiv. Mit innovativen Anlagen und Prozessen reduziert GEA diesen Energiebedarf deutlich. Das Unternehmen baut seine Kapazitäten und Fähigkeiten in diesem Wachstumsmarkt seit Jahren systematisch aus.











