Modernisierung der Kläranlage Oschersleben mit drei Turbogebläsen
Auf der Kläranlage Oschersleben sorgen drei Turbogebläse für eine effizientere Belüftung der Belebungsbecken. Die neue Technik spart rund 30 % Energie und reduziert die CO₂-Emissionen um 77 Tonnen pro Jahr. Dank kompakter Containerlösung und intelligenter Steuerung mit AERsmart gelingt ein leiser und platzsparender Betrieb direkt am Becken.
Sebastian Meißler, Aerzener Maschinenfabrik
Drei energieeffiziente Turbogebläse ersetzen fünf Drehkolbengebläse und senken den Stromverbrauch und die CO₂-Emissionen deutlich

77 t CO2 weniger im Jahr: Das ist die Prämisse hinter der energetischen Sanierung der Belebungsbecken in der Kläranlage Oschersleben. Dafür arbeiten jetzt drei Turbogebläse statt fünf Drehkolbengebläse. Der Trink- und Abwasserverband Börde (TAV) senkt so spürbar seinen Energiebedarf und freut sich über eine Co-Finanzierung der Maßnahme durch die Europäische Union. Knapp 20.000 Einwohner zählt die Stadt mitten in der Magdeburger Börde. Die Abwasserreinigung ist für 48.000 Einwohnungsgleichwerte ausgelegt, wobei die mittlere Leistung aktuell bei 33.000 EWG liegt. „Wir haben noch Kapazitäten“, sagt Olaf Wachsmuth, im TAV Projektverantwortlicher für die Modernisierung. Der Verband zählt insgesamt 13 Kläranlagen, wovon Oschersleben mit einem durchschnittlichen Zufluss von 2900 m3 Abwasser pro Tag die größte ist.
Inhalt:
- Drei energieeffiziente Turbogebläse ersetzen fünf Drehkolbengebläse und senken den Stromverbrauch und die CO₂-Emissionen deutlich
- Turbomaschinen im schallisolierten Container
- Eine kompakte, leise und wirtschaftliche Lösung
- Cleveres Management der Prozessluf mit AERsmart
- Die Betriebskosten rücken immer mehr in den Vordergrund
- Autor: Sebastian Meißler
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