18.02.2015 • Technik

Nachtrocknung spart Energie

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Sprüh-Trocknungstürme bedeuten eine enorme Investition und verbrauchen viel Energie. Zur Erhöhung der Kapazität der Trockentürme und zur Verminderung der Energiekosten während des Trocknens von pulverförmigen Stoffen, entwickelte Dinnissen eine Methode, um vorgetrocknete Produkte über eine Pegasus Trocknungseinheit nachzutrocknen.

Dadurch, dass vorgetrocknete feuchte Mischungen bei niedrigeren Temperaturen nachgetrocknet werden, wird nicht nur viel Energie gespart, sondern es bleiben auch Farbe, Aroma, Geschmack und die Wirkung von Vitaminen besser erhalten.

Während des Trocknungsprozesses verwendet man den doppelachsigen Paddelmechanismus in der Trocknungseinheit, um Pulver, Pellets und Granulate leicht hochzuwerfen. In der sogenannten fluidisierten Zone, die dadurch entsteht, bewegen sich die Rohstoffe behutsam durch die Luft. Exakt im Moment des Hochwerfens der Rohstoffe, wird Luft mit einer Temperatur von 80 °C bis 140 °C in die Trocknungseinheit injiziert. Schwebende Pulver, Rohstoffteilchen oder Granulate vermischen sich dabei mit der warmen und trockenen Luft. Sie trocknen dadurch gleichmäßig, schnell und effizient. Durch das Vermischen von trockener, warmer Luft mit Rohstoffen in der fluidisierten Zone wird kein Druck und viel weniger warme Luft benötigt.

Darüber hinaus können Produkte in der Pegasus-Trocknungseinheit Nachbehandlungen unterzogen werden, wie z.B. dem Aufsprühen von Flüssigkeiten.

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