BASF nimmt elektrifizierten Steamcracker in Zhanjiang in Betrieb
BASF hat an ihrem neuen Verbundstandort im südchinesischen Zhanjiang einen Steamcracker mit einer Kapazität von einer Million Tonnen Ethylen pro Jahr termingerecht in Betrieb genommen. Der Cracker ist der erste weltweit, dessen Hauptkompressoren (E‑Drives) vollständig mit Strom aus erneuerbaren Quellen betrieben werden und damit ein wichtiges Signal für die Dekarbonisierung der Grundchemikalienproduktion setzen.

BASF hat an ihrem neu errichteten Verbundstandort in Zhanjiang in Südchina den Steamcracker termingerecht in Betrieb genommen. Es ist der erste Cracker weltweit, der zum Betrieb seiner Hauptkompressoren (E‑Drives) Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen verwendet.
Als Herzstück des Standorts liefert die Anlage die Basischemikalien Ethylen und Propylen an mehrere nachgeschaltete Produktionsbetriebe und bildet so den Startpunkt für zahlreiche chemische Wertschöpfungsketten. Parallel hat BASF in Zhanjiang weitere petrochemische Anlagen, darunter Einheiten für Ethylenoxid, Ethylenglykol, Propylen-Folgeprodukte sowie Polyethylen, sicher in Betrieb genommen.
Der Verbundstandort, der zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgt wird, soll nach Ludwigshafen und Antwerpen der drittgrößte BASF-Standort weltweit werden und als Referenz für nachhaltige Chemieproduktion in China und global dienen. Die Produktion zielt vor allem auf den chinesischen Markt, der als größter und am schnellsten wachsender Chemiemarkt weltweit gilt.












