Der FEI sucht bis 27. April 2026 herausragende Dissertationen aus IGF-Projekten.
Der Forschungskreis der Ernährungsindustrie (FEI) hat die Ausschreibung für den Friedrich-Meuser-Forschungspreis 2026 veröffentlicht. Mit dem Preis wird jährlich die beste Dissertation ausgezeichnet, die im Rahmen eines durch den FEI geförderten Projekts der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) entstanden ist. Der Wettbewerb richtet sich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Arbeit im Rahmen eines abgeschlossenen Promotionsverfahrens erstellt wurde und deren Veröffentlichung höchstens zwei Jahre zurückliegt.
Die thematische Ausrichtung der eingereichten Dissertationen ist nicht begrenzt. Damit steht der Forschungspreis auch Arbeiten offen, die für Ingenieurinnen und Ingenieure der Lebensmittel‑, Chemie‑ oder pharmazeutischen Prozessindustrie relevant sind. Für die Bewerbung sind die Dissertationsschrift, eine einseitige Zusammenfassung sowie ein Lebenslauf einzureichen. Die Frist endet am 27. April 2026.
Die Jury bewertet die eingereichten Arbeiten nach wissenschaftlicher Qualität, Innovationspotenzial und wirtschaftlicher Relevanz. Der Forschungspreis ist mit 2.500 EUR dotiert und wurde 2019 erstmals vergeben. Benannt ist er nach Prof. Dr. Dr. Friedrich Meuser, der den wissenschaftlichen Nachwuchs und die industrielle Gemeinschaftsforschung über Jahrzehnte geprägt hat.
Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern zählen unter anderem Dr. Kristin Protte (2019), Dr. Hans-Jürgen Heidebrecht (2020), Dr. Johannes Schäfer und Dr. Karin Sebald (2021), Dr. Jacob Ewert (2022), Dr. Sandra Renz (2023), Dr. Charlotte Stemler (2024) und Dr. Miguel Ángel Ballesteros Martínez (2025).
Die Preisverleihung soll im Rahmen der FEI-Jahrestagung am 10. September 2026 in Hohenheim stattfinden.
Weitere Informationen stehen unter: https://www.fei-bonn.de/ausschreibung-2026