Profinet schafft Grundlage für die Umsetzung des EU Cyber Resilience Act
ProfinetT bildet nach Einschätzung von Profibus & Profinet International bereits heute eine technische Basis für die Umsetzung des EU Cyber Resilience Act. Hersteller in der Prozessindustrie können vorhandene Installationen weiter nutzen und bei höherem Schutzbedarf gezielt um Sicherheitsfunktionen der kommenden Profinet-Spezifikation V2.5 erweitern.
PI bestätigt, dass bestehende Profinet-Installationen bereits heute zentrale Anforderungen des CRA erfüllen und sich schrittweise erweitern lassen.

Wie PI erläutert, können Hersteller je nach Risikobewertung zusätzliche Sicherheitsfunktionen aus der Profinet-Spezifikation integrieren. Für Prozessindustrien wie Chemie, Pharma oder Lebensmittelproduktion ist dies relevant, da sich Sicherheitsanforderungen dort oft stark unterscheiden – von einzelnen Maschinen bis zu weitläufigen Anlagen.
Zu den sicherheitsrelevanten Bausteinen gehören:
Netzwerksegmentierung und Zugriffskontrolle lassen sich bereits mit heutigen Profinet-Systemen umsetzen. Zusätzliche Härtungsmaßnahmen stehen mit der Spezifikation V2.5 zur Verfügung.
Ein sicherer Zugriff auf Feldgeräte aus überlagerten Netzwerken – beispielsweise für Asset Management, Remote Support oder datengetriebene Analysen – wird in der kommenden V2.5-Spezifikation beschrieben.
Für besonders schutzbedürftige Anwendungen, etwa in kritischen Infrastrukturen, ermöglicht Profinet künftig die kryptografische Absicherung sowohl der azyklischen als auch der zyklischen Kommunikation. Damit werden Integrität, Authentifikation und bei Bedarf Vertraulichkeit gewährleistet.











