Umwelttechnik trotzt Krise: Branche startet mit Rückenwind ins IFAT-Munich-Jahr 2026
Trotz konjunktureller Unsicherheiten und globaler Krisen bleibt die Umwelttechnik ein Stabilitätsanker mit klar positiven Wachstumsperspektiven. Eine Langzeitanalyse im Umfeld der IFAT Munich macht deutlich, dass Investitionen in Wasser-, Abfall- und Kreislaufwirtschaftstechnologien weiter anziehen – getrieben von Klimaschutz, Ressourceneffizienz und dem Umbau zu zirkulären Wertschöpfungssystemen.

Die Umwelttechnikbranche blickt mit bemerkenswertem Optimismus ins IFAT-Munich-Jahr 2026. Eine Langzeitanalyse der Weltleitmesse für Umwelttechnologien zeigt: Trotz konjunktureller Dellen und globaler Krisen bleibt der Markt ein stabiler Zukunftstreiber für Infrastruktur, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft.
Resiliente Umwelttechnologien
Über 13 Jahre ausgewertete Ausstellerbefragungen belegen, dass weder Konjunkturschwankungen noch die Pandemie die langfristigen Zukunftserwartungen der Branche nachhaltig beeinträchtigt haben. Obwohl die aktuelle wirtschaftliche Lage seit 2018 kritischer eingeschätzt wird, rechnen die Unternehmen weiter mit steigenden Investitionen in Umwelttechnologien.

Signalwirkung für IFAT Munich 2026
Die IFAT Munich 2026 (4.–7. Mai 2026) positioniert sich mit dem Schwerpunkt auf dem Übergang von linearen zu zirkulären Wertschöpfungsmodellen als Leitplattform dieser Entwicklung. Exhibition Director Philipp Eisenmann betont, dass Kreislaufführung, Ressourcenschutz und effiziente Infrastrukturen nicht nur ökologische, sondern auch wirtschafts- und sicherheitspolitische Imperative sind.
Circularity als Pflichtprogramm
Unter dem Motto „Circularity is a must“ rückt die Messe die strategische Bedeutung zirkulärer Ansätze für Versorgungssicherheit, die Reduktion von Abhängigkeiten und das Halten kritischer Rohstoffe im Wirtschaftskreislauf in den Mittelpunkt. Für Industrie und Kommunen eröffnen sich dadurch neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungspotenziale, die Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und nachhaltiges Wachstum gleichermaßen stärken.











