Druckluft und Wärme mit gekoppeltem Gasmotor-Kompressormodul
Ein Gasmotor-Kompressormodul koppelt die Hauptkomponenten eines BHKW direkt mit einem Schraubenkompressor und erzeugt Druckluft sowie Prozesswärme ohne Umweg über die Stromproduktion. Durch die direkte mechanische Verbindung sinken die Energieverluste, und industrielle Anwendungen profitieren von einem kompakten System mit hohem thermischem Wirkungsgrad.

Ob in der Metallverarbeitung, dem Fahrzeug- und Maschinenbau oder der chemischen Industrie – zahlreiche Betriebe sind sowohl auf eine konstante industrielle Prozesswärme als auch auf Druckluft angewiesen. Die Wärmeversorgung ist dabei über ein gasbetriebenes BHKW möglich. Dieses produziert zusätzlich zur Wärme Strom, der dann bspw. auch für den Betrieb eines nachgeschalteten Kompressors genutzt werden kann. Eine derartige Kombination von Kraft-Wärme-Kopplung und separater Drucklufterzeugung führt jedoch zu Anlagen mit vergleichsweise großen Abmessungen.
Die Energieverluste sind hoch, denn bei der Stromerzeugung im BHKW und separater Drucklufterzeugung entstehen Wandlungs-, Übertragungs- und Frequenzumrichterverluste. Hinzu kommt, dass die im Kompressor entstehende Wärme häufig ungenutzt an die Umgebung abgegeben wird. Dadurch bleibt ein erhebliches Energieeinsparpotenzial ungenutzt.
Inhalt:
- Direkte Kopplung von Gasmotor und Verdichter reduziert Wandlungsverluste und erhöht die Energieeffizienz in der Druckluft- und Wärmeproduktion.
- Kleiner Footprint und maximale Flexibilität
- Höheres Temperaturniveau als bei klassischer Wärmerückgewinnung
- Bewährte Technik für eine lange Lebensdauer
- Schnelle Amortisation und erste Industrieanwendung
- Fazit: wirtschaftlich und ökologisch
Weiterlesen mit kostenfreier Registrierung
Registrieren Sie sich jetzt kostenfrei und Sie erhalten vollen Zugriff auf alle exklusiven Beiträge. Mit unserem Newsletter senden wir Ihnen Top-Meldungen aus der Chemie-, Pharma-, Biotech-, Lebensmittel- sowie Batterie- und Halbleiterindustrie und rund um die Themen Reinraum, Hygiene und Steriltechnik. Außerdem erhalten Sie regelmäßig Zugriff auf die aktuellen E-paper.
Meist gelesen

Deutschlands CCUS-Strategie: Präzise Messtechnik als Schlüssel für sichere CO₂-Prozesse
Mit der KSpG-Novelle schafft Deutschland den Rahmen für CCUS im industriellen Maßstab. Präzise Mess- und Analysetechnik wird dabei zentral, um CO₂-Abscheidung, Transport und Speicherung sicher und effizient zu steuern.

Wasserrecycling in der Textilfärberei: UF-/RO-Membrantechnologie bei Toray Sakai
Toray Sakai nutzt UF-/RO-Technologie zur Wiederverwendung von Färbereiabwasser. Das System senkt Kosten, spart Frischwasser und erfüllt strenge Umweltvorgaben – ein Modell für nachhaltige Textilproduktion.

Wasserstoffmarkt treibt Nachfrage nach Armaturen und neuen Ventiltechnologien
Der Ausbau des Wasserstoffmarkts steigert die Nachfrage nach Armaturen. Neue Projekte und steigende Effizienzanforderungen fördern die Entwicklung robuster, digitaler Ventiltechnologien.

Digitale Zwillinge optimieren Planung und Inbetriebnahme von Maschinen
Digitale Zwillinge verkürzen Projektlaufzeiten und reduzieren Fehler. Sie unterstützen Konstruktion, Programmierung, Schulung und Monitoring – von der Planung bis zum Betrieb.

KI‑gestütztes Condition Monitoring für rotierende Maschinen im IIoT
Ein IIoT‑Netzwerk mit drahtlosen Sensoren erfasst Zustandsdaten rotierender Maschinen und erkennt frühzeitig Fehler. KI-Analysen unterstützen Betreiber dabei, Ausfälle zu vermeiden und Wartungen gezielt zu planen.









