Oberschwingungen als Risiko für Netze und Anlagen
Oberschwingungen beeinträchtigen die Netzqualität und können in Anlagen zu Überhitzung, Fehlauslösungen und verkürzten Lebensdauern von Betriebsmitteln führen. Besonders in wassertechnischen Anlagen mit vielen Frequenzumrichtern lohnt ein systematisches Oberschwingungsmanagement. Moderne AFE‑Umrichter und Filtertechnik reduzieren die THDi‑Werte und verbessern die Versorgungssicherheit.
Autor: Florian Groß, ABB Motion Deutschland

Warum harmonische Verzerrungen die Betriebssicherheit mindern und wie sich ihre Auswirkungen begrenzen lassen
Nichts ist perfekt – auch nicht die Verteilung und Versorgung mit elektrischer Energie. In Wechselspannungsnetzen wird die Spannung mit einem gleichförmigen Sinusverlauf illustriert, der den regelmäßigen Wechsel der Polarität darstellt. Doch in der Realität sind diese Wellen alles andere als perfekt. Sinusverläufe mit sogenannten Oberschwingungen stören die Effizienz und die Zuverlässigkeit des Stromnetzes. Deshalb müssen sie so weit wie möglich vermieden werden.
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