Robuste Füllstandmesstechnik für sichere Prozesse in der Zinkverarbeitung
In der Zinkverarbeitung führen feinkörnige, abrasive Materialien häufig zu Verschleiß und Ausfällen bei der Füllstandmesstechnik. Ein Betrieb ersetzte seine störanfälligen Melder durch robuste Vibrations- und Drehflügelsensoren. Die neue Lösung sorgt für stabile Prozesse, höhere Sicherheit und deutlich weniger Wartung.
Wie zuverlässige Sensorik in abrasiven und staubintensiven Umgebungen die Betriebssicherheit erhöht

Zink zählt zu den zentralen Werkstoffen vieler industrieller Prozesse. Es wird unter anderem für Korrosionsschutz, Legierungen sowie Anwendungen in Batterietechnik und Pharma eingesetzt. In der Fertigung liegt Zink häufig als Pulver oder Granulat vor. Dieses Material ist abrasiv, stark staubend und kann unter bestimmten Bedingungen explosionsfähige Atmosphären erzeugen. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an eine präzise und robuste Füllstandmesstechnik.
Ein Zinkverarbeitungsbetrieb kämpfte wiederholt mit Ausfällen seiner bisherigen Füllstandmelder. Das feinkörnige, abrasive Pulver verursachte erheblichen Verschleiß an Dichtungen und beweglichen Komponenten. Die Folge waren regelmäßige Wartungseinsätze, ungeplante Stillstände und steigende Betriebskosten. Das Unternehmen suchte daher nach einer langlebigen und wartungsarmen Lösung, die den Anforderungen eines durchgehenden Anlagenbetriebs gerecht wird.
Lösung: Vibrations- und Drehflügeltechnik für zuverlässige Grenzstanderfassung

Ein kompakter Vibrationsgrenzschalter mit Edelstahl-Sondenausleger. Die robuste Bauweise macht ihn unempfindlich gegenüber mechanischer Belastung und ideal geeignet für feine, abrasive Schüttgüter.
Ein Drehflügelgrenzstandmelder für nahezu alle Schüttgüter. Varianten mit druckfester Ausführung, optionalem Explosionsschutz und SIL2 ermöglichen den Einsatz in sicherheitskritischen Bereichen. Beide Geräte wurden als Vollmelder vertikal am oberen Siloabschnitt montiert und ließen sich problemlos in vorhandene Prozessöffnungen integrieren.
Ergebnisse: Stabilität, Sicherheit und geringerer Wartungsaufwand

Durch die Umrüstung auf die neue Sensorik verbesserten sich die Betriebsbedingungen deutlich:
– Hohe Robustheit: Mechanische Konstruktion und Edelstahlkomponenten widerstehen langfristig der Materialbeanspruchung.
– Sicherheit: Die Geräte sind für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen ausgelegt.
– Weniger Wartung: Keine sensorbedingten Stillstände, deutlich reduzierte Serviceeinsätze und geringere Betriebskosten.
Die Kombination aus Vibrations- und Drehflügeltechnologie gewährleistet eine zuverlässige Grenzstanderfassung in abrasiven und staubintensiven Umgebungen. Die eingesetzten Sensoren erhöhen die Prozesssicherheit, unterstützen einen stabilen Materialfluss und tragen maßgeblich zur Reduzierung des Wartungsaufwands bei.










