14.01.2026 • Nachrichten

Eirich-Technologie unterstützt ACC bei Skalierung der Batteriezellproduktion in Europa

Die Automotive Cells Company (ACC) setzt für die Skalierung ihrer Batteriezellproduktion in Europa auf Verfahrenstechnik von Eirich. Tests im Technikum in Hardheim ermöglichten die Validierung der Mischprozesse unter realen Bedingungen. Die Pilotanlage in Nersac wurde erfolgreich integriert und bietet Flexibilität für Nass- und Trockenelektroden.

Automotive Cells Company setzt für ihre Pilotanlage in Frankreich auf Mischtechnologie von Eirich, um Produktionsprozesse für Elektrofahrzeug-Batterien effizient zu skalieren.

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Symbolbild einer Elektrodenproduktion im Gigafactory-Maßstab
© Eirich
Die Automotive Cells Company (ACC), ein Joint Venture von Mercedes, Stellantis und TotalEnergies (Saft), investiert in den Ausbau der Batteriezellproduktion in Europa. Für die Skalierung ihrer Pilotanlage in Nersac, Frankreich, setzt ACC auf Mischtechnologie des süddeutschen Anlagenbauers Eirich. Ziel ist es, Produktionsprozesse für Elektrofahrzeug-Batterien effizient und zukunftssicher zu gestalten.


Eine zentrale Herausforderung bestand darin, eine Mischtechnologie zu finden, die sich problemlos auf die industrielle Serienproduktion übertragen lässt. Um Zeit und Kosten für eigene Testumgebungen zu sparen, nutzte ACC eine maßgeschneiderte Pilotanlage im Eirich-Technikum in Hardheim. Dort wurden Durchsatzleistung und Füllmengen unter realen Bedingungen geprüft und optimiert. Gleichzeitig erhielten ACC-Mitarbeitende praxisnahe Schulungen an den Maschinen.


Nach erfolgreichen Tests entschied sich ACC für die Integration der Eirich-Technologie in Nersac. Die Montage erfolgte im laufenden Betrieb unter Reinraumbedingungen, obwohl das Gebäude ursprünglich für eine andere Mischtechnik ausgelegt war. Die Anlage umfasst zwei Mischsysteme für Anoden- und Kathodenherstellung in Turmbauweise, inklusive Trockenstoffhandling, Flüssigkeitsdosierung und Absaugsystemen. Herzstück sind zwei RLV12-W/Vac MixSolver mit EvacMix-Vakuumtechnologie, die auch für die Herstellung von Trockenelektroden vorbereitet sind. Eine vollautomatisierte Steuerung ermöglicht flexible Anpassungen der Mischparameter und ist in das ACC-Netzwerk integriert.


Yann Vincent, CEO von ACC, betont die Bedeutung technologischer Verlässlichkeit und Flexibilität für die Branche. „Um in unserer Branche langfristig führend zu bleiben, sind zwei scheinbar widersprüchliche Faktoren für uns entscheidend: Wir brauchen technologische Verlässlichkeit und gleichzeitige Flexibilität, die eine reibungslose und schnelle Anpassung an die fluktuierenden Ansprüche an Batterielösungen möglich macht.“ Die Pilotanlage im Technikum spielte eine zentrale Rolle bei der Entscheidungsfindung von ACC, Eirich für seine Pilotanlage in Nersac auszuwählen. Die Tests unter realen Bedingungen im Eirich Technikum, die praxisnahe Schulung des Personals und die erfolgreiche Inbetriebnahme der Anlage in Nersac zeigen, dass die Zusammenarbeit erfahrener Expertenteams nicht nur den Weg bereitet für innovative Technologie, sondern auch die nachhaltige und erfolgreiche Zukunft Europas sichert.

Dr. Stefan Gerl, Leiter Verfahrenstechnik bei Eirich, sieht die frühe Investition in die Technologie als Zeichen des Vertrauens. „Die Batterieindustrie entwickelt sich rasant weiter, und wir bei Eirich sind in der Lage, diese Dynamik mitzugehen. Unsere Kunden investieren in unsere Technologie, noch bevor nachgelagerte Maschinen vorhanden sind – ein starkes Zeichen für das Vertrauen in unsere Lösungen." Die Zusammenarbeit zeigt, wie Pilotanlagen und praxisnahe Tests den Weg für eine wettbewerbsfähige Batterieproduktion in Europa ebnen.

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