Quantentechnologie für die Krebs-Bildgebung

Das BMBF fördert ab sofort ein hochinnovatives Projekt zur Revolutionierung der Darstellung von Tumoren durch Quantentechnologie mit 15,8 Mio. €.

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(v.l.): Die Professoren Volker Rasche, Wolfgang Janni, Steffen Just, Thomas Seufferlein, Meinrad Beer, Martin Plenio, Max von Delius, Alexander Kleger und Ambros Beer © Uniklinikum Ulm

Im Rahmen des geförderten Konsortiums von drei Universitätsklinken, zwei Universitäten und industriellen Partnern gehen 4,2 Mio. € Förderung an das Universitätsklinikum und die Universität Ulm. Bereits heute lässt sich die Struktur von Tumoren sehr gut mit der diagnostischen Magnetresonanztomographie (MRT) darstellen. Allerdings fehlen bislang entscheidende Informationen über den Tumorstoffwechsel. Diesen sichtbar zu machen, wird durch das sog. Hyperpolarisations-Verfahren möglich. Im nun geförderten Projekt soll die bislang vielversprechende, aber sehr aufwendige Technik durch Quantentechnologie wesentlich schneller und günstiger werden und schon bald den Schritt in die klinische Versorgung schaffen. In Ulm arbeitet ein interdisziplinäres Team von Naturwissenschaftlern gemeinsam mit Ärzten an der effizienten Umsetzung der Technologie in der Klinik und der Standort Ulm wird als eine der ersten Kliniken weltweit das innovative Verfahren in der Krebsdiagnostik einsetzen.

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