Schuster bringt Fachwissen in die Überarbeitung zentraler DIN‑Normen für Verbindungstechnik ein
Schuster Sonderschrauben beteiligt sich an der Überarbeitung der DIN 2510 Teil 1 und der DIN 267‑13. Das Unternehmen bringt dabei seine Erfahrung zu Schraubenverbindungen mit Dehnschaft und zu Verbindungselementen für extreme Temperaturen ein. Auch im Bereich Wasserstofftechnik wirkt Schuster an der Normung für anspruchsvolle Einsatzbedingungen mit.
Schuster arbeitet an der Überarbeitung der DIN 2510 Teil 1 und DIN 267‑13 mit und bringt Expertise zu Verbindungstechnik für extreme Temperaturen und die Wasserstoffwirtschaft ein
Tim Wenzelmann, Leiter der technischen Entwicklung und Qualität bei Schuster
Schuster Sonderschrauben beteiligt sich aktuell an der Überarbeitung zweier wichtiger Normen für die Verbindungstechnik. Dazu gehören die DIN 2510 Teil 1 für Schraubenverbindungen mit Dehnschaft sowie die DIN 267‑13, die Anforderungen an Verbindungselemente für extreme Temperaturbereiche definiert. Letztere betrifft insbesondere Werkstoffe und Festigkeitsklassen, die außerhalb des üblichen Einsatzbereichs von –10 °C bis +300 °C verwendet werden.
Tim Wenzelmann, Leiter der technischen Entwicklung und Qualität, betont: „Mit unserem Sitz in den DIN-Ausschüssen gehen wir über die bloße Erfüllung von Vorgaben hinaus. Wir arbeiten aktiv an der Gestaltung neuer Regularien für die Branche mit." Die Beteiligung an Normungsprozessen verschaffe Schuster selbst einen technologischen Vorsprung, während Anwender von einem unmittelbaren Wissenstransfer aus der Normungsarbeit profitieren.
Auch für zukünftige Anwendungen, etwa im Bereich der Wasserstoffwirtschaft, bringt Schuster sein Know-how ein. „Überall dort, wo Wasserstoff transportiert wird, müssen die Werkstoffe hohe Beanspruchungen aushalten. Zudem muss beachtet werden, dass die Materialien nicht verspröden und langfristig eine sichere Verbindung gewährleisten, da es sonst zu Leckagen kommen kann,“ weiß Tim Wenzelmann. Durch die Mitarbeit in den Ausschüssen fließen Erfahrungen aus Produktion und Kundenprojekten direkt in technische Spezifikationen ein. Laut Wenzelmann ermöglicht dies eine praxisnahe Auslegung der Normen.
Für Anwender bedeutet das ein breiteres technisches Verständnis: Lieferungen entsprechen nicht nur formal den Vorgaben, sondern berücksichtigen deren technische Intention. Für Betreiber und Anlagenbauer in Branchen wie Chemie, Pharma oder Energie kann die Zusammenarbeit mit einem normungsaktiven Hersteller einen strategischen Vorteil bieten.
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