Exzenterschnecken-Technologie automatisiert die medizinische Gewebeherstellung
Bioprinting vereint additive Fertigung mit biologischen Materialien und revolutioniert die regenerative Medizin. Die größte Herausforderung: lebende Gewebestrukturen präzise und reproduzierbar zu drucken. Exzenterschnecken-Technologie von Puredyne löst dieses Problem durch flexible Verarbeitung verschiedener Biomaterialien bis 150.000 mPas, integrierte Temperaturkontrolle und Echtzeit-Drucksensoren. Diese Automatisierungslösung ermöglicht stabile Prozessparameter und ebnet den Weg für patientenspezifische Gewebe und Organe.
Autor: Felix Gruber, Business Development, ViscoTec Pumpen- und Dosiertechnik
Wie präzise Dosiertechnologie und Echtzeit-Prozesskontrolle das 3D-Bioprinting für medizinische Anwendungen voranbringen

Bioprinting, auch Biofabrication genannt, kombiniert additive Fertigung mit biologischen Materialien und hat sich zu einer gefragten Technologie entwickelt. Das Prinzip: Biotinte wird Schicht für Schicht aufgetragen, um Gewebestrukturen präzise aufzubauen. Die Biotinte besteht aus Zellen, Biomaterialien und Wachstumsfaktoren. Dieses Verfahren spielt eine zentrale Rolle in der regenerativen Medizin.
Es ermöglicht die Herstellung patientenspezifischer Gewebe und Organe für Forschung, Transplantationen und Arzneimitteltests. Die Vision der Branche: funktionsfähige Organe für Transplantationen im menschlichen Körper zu schaffen. Doch die Herausforderungen bleiben groß, vor allem bei der Entwicklung lebender, funktionierender Strukturen innerhalb eines Organs. Neben der Verbesserung der Biomaterialien müssen auch die Prozesse und Fertigungsmethoden überarbeitet und angepasst werden.
Inhalt:
- Wie präzise Dosiertechnologie und Echtzeit-Prozesskontrolle das 3D-Bioprinting für medizinische Anwendungen voranbringen
- Wenn die digitale auf die biologische Transformation trifft
- Stand der Technik: Neue Maßstäbe der Dosiertechnologie setzen
- Herausforderungen in der Entwicklung der optimalen Zellumgebung
- Exzenterschnecken-Technologie – hoher Automatisierungsgrad
- Der Drucksensor ermöglicht eine Echtzeit-Prozesskontrolle
- Ausblick – Zukunftssicherer Dosierprozess
- Felix Gruber
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