19.03.2026 • Praxisberichte

Digitale Transformation und moderne Armaturen prägen aktuelle Entwicklungen in der Pharmaindustrie

Die Pharmaindustrie investiert verstärkt in digitale Transformation, Automatisierung und energieeffiziente Prozesse. Hersteller wie Baelz, Bürkert, Leser, GEA und SISTO entwickeln hierfür angepasste Armaturen- und Systemlösungen. Parallel modernisieren Unternehmen wie Pfizer, Sanofi und Merck ihre Produktionsstätten. Der Trend zeigt wachsende Anforderungen an sichere, flexible und nachhaltige Anlagen.

Auch Sanofi investiert kontinuierlich in seine Anlagen. Ziel ist es unter anderem, die europäische Versorgungssicherheit im Pharmabereich zu stärken.
Auch Sanofi investiert kontinuierlich in seine Anlagen. Ziel ist es unter anderem, die europäische Versorgungssicherheit im Pharmabereich zu stärken.
© Sanofi

Automatisierung, Energieeffizienz und aseptische Prozesse bestimmen Investitionen und technische Lösungen in der Pharmaproduktion.

Alles kommuniziert mit allem – ein solcher Produktionsprozess ist in der Pharmaindustrie längst mehr als eine Zukunftsversion. Die digitale Transformation und der Einsatz von künstlicher Intelligenz optimieren bereits die ersten Pharmaanlagen. Gute Nachrichten für eine Branche, die in vielen Ländern zu den Säulen einer Volkswirtschaft gehört.

Die Pharmabranche forciert die digitale Transformation ihrer Labore, um sie effizienter und nachhaltiger auszurichten. „Große Pharma-Unternehmen planen, ihre Investitionen in die Labortransformation bis 2025 beinahe zu verdoppeln – von heute 4 % auf bis zu 7 % ihres Umsatzes“, berichtet das Capgemini Research Institute (CRI). Fast 75 % der Arzneimittelkonzerne hätten bereits mit der Modernisierung ihrer Labore begonnen.
„Der Kostendruck und die internationale Konkurrenz steigen“, erläutert das Unternehmen Baelz, ein Anbieter von u. a. Ventilen, Antrieben und Sensoren. Um in einem herausfordernden Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben, wird daher zunehmend auf Digitalisierung gesetzt. „Sowohl in der Nutzung der Armaturen als auch in der Verwaltung des Anlagenparks ist sie nicht wegzudenken“, berichtet Baelz. Alles kommuniziere mit allem.

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