Abwicklungsmodelle als Erfolgsfaktor in Life-Sciences-Bauprojekten
Bauprojekte in der Life-Sciences-Industrie stehen unter hohem Druck: komplexe GMP-Vorgaben und sehr kurze Zeitpläne prägen den Alltag. Gerät ein Projekt in Schieflage, wird oft über Termine oder Kosten diskutiert. Häufig liegt der Kern jedoch im gewählten Abwicklungsmodell, das entscheidend für den Projekterfolg ist.
Autoren: Stefan Göstl, Kai Liebermeister
Warum Projekte in GMP-regulierten Umgebungen scheitern – und wie das passende Abwicklungsmodell Risiken reduziert

In der Projektpraxis der Life-Sciences-Industrie sind die Anforderungen hoch: komplexe regulatorische Rahmenbedingungen durch Good Manufacturing Practices treffen auf ambitionierte Super-Fast-Track-Zeitpläne und machen Bauprojekte in dieser Branche besonders anspruchsvoll. Umso gravierender ist es, wenn Projekte in Schieflage geraten. Die Ursachen? Oftmals komplexer, als es auf den ersten Blick scheint. Oft wird über Termine, Kosten, Zuständigkeiten gestritten. Selten jedoch wird an der Wurzel angesetzt: beim zu Grunde gelegten Abwicklungsmodell, das über Erfolg oder Scheitern entscheidet.
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