Abwicklungsmodelle als Erfolgsfaktor in Life-Sciences-Bauprojekten
Bauprojekte in der Life-Sciences-Industrie stehen unter hohem Druck: komplexe GMP-Vorgaben und sehr kurze Zeitpläne prägen den Alltag. Gerät ein Projekt in Schieflage, wird oft über Termine oder Kosten diskutiert. Häufig liegt der Kern jedoch im gewählten Abwicklungsmodell, das entscheidend für den Projekterfolg ist.
Autoren: Stefan Göstl, Kai Liebermeister
Warum Projekte in GMP-regulierten Umgebungen scheitern – und wie das passende Abwicklungsmodell Risiken reduziert

In der Projektpraxis der Life-Sciences-Industrie sind die Anforderungen hoch: komplexe regulatorische Rahmenbedingungen durch Good Manufacturing Practices treffen auf ambitionierte Super-Fast-Track-Zeitpläne und machen Bauprojekte in dieser Branche besonders anspruchsvoll. Umso gravierender ist es, wenn Projekte in Schieflage geraten. Die Ursachen? Oftmals komplexer, als es auf den ersten Blick scheint. Oft wird über Termine, Kosten, Zuständigkeiten gestritten. Selten jedoch wird an der Wurzel angesetzt: beim zu Grunde gelegten Abwicklungsmodell, das über Erfolg oder Scheitern entscheidet.
Weiterlesen mit Login
Noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenfrei und Sie erhalten vollen Zugriff auf alle exklusiven Beiträge. Mit unserem Newsletter senden wir Ihnen Top-Meldungen aus der Chemie-, Pharma-, Biotech-, Lebensmittel- sowie Batterie- und Halbleiterindustrie und rund um die Themen Reinraum, Hygiene und Steriltechnik. Außerdem erhalten Sie regelmäßig Zugriff auf die aktuellen E-paper.
RegistrierenMeist gelesen

Computersystemvalidierung in der Pharmaindustrie zwischen Pflicht und Praxis
Klassische Computersystemvalidierung stößt in modernen Softwareumgebungen an Grenzen. Die FDA-Initiative Computer Software Assurance setzt auf risikobasierte, praxisnahe Validierung.

Warum sinkende Ausbildungszahlen kein Nachwuchsproblem bedeuten müssen
Levaco-CFO Jens Becker erklärt, warum sinkende Ausbildungszahlen in der Chemie kein Nachwuchsproblem bedeuten müssen – und wie bedarfsorientierte Ausbildung zum Wettbewerbsvorteil wird.

Oberschwingungen als Risiko für Netze und Anlagen
Oberschwingungen belasten Stromnetze und Betriebsmittel. In Anlagen mit vielen Frequenzumrichtern hilft ein gezieltes Oberschwingungsmanagement, Risiken zu verringern und die Effizienz zu sichern.

Biosensoren überwachen Zellkulturen für personalisierte Krebstherapien
IST Jobst entwickelt im EU-Projekt PAT4CGT Biosensoren zur kontinuierlichen Überwachung von Zellkulturen in der Gentherapie-Produktion – und will damit die Therapiekosten langfristig um den Faktor zehn senken.

Warum Bau und Betrieb bei Industrieanlagen von Anfang an gemeinsam gedacht werden müssen
Integrierter Anlagenbau, bei dem Bau und Betrieb von Anfang an zusammengedacht werden, reduziert Stillstände, senkt Lifecycle-Kosten und macht Industrieanlagen zukunftssicher.










