GIZ und Thyssenkrupp Nucera kooperieren für Wasserstoffproduktion und PtX-Technologien in Indien
Die GIZ und Thyssenkrupp Nucera arbeiten künftig zusammen, um die Entwicklung der Märkte für grünen Wasserstoff und Power-to-X in Indien zu unterstützen. Die Kooperation wurde im Rahmen des Programms H2Uppp gestartet und kombiniert technologische Kompetenz mit internationaler Entwicklungszusammenarbeit. Ziel ist der Aufbau einer wettbewerbsfähigen Wasserstoffwirtschaft.
Die Partner wollen die Entwicklung von Wasserstoff- und Power-to-X-Technologien im indischen Markt stärken.
Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und Thyssenkrupp Nucera haben eine Kooperation zur Förderung der Märkte für grünen Wasserstoff und Power‑to‑X (PtX) in Indien geschlossen. Die Partnerschaft wurde auf der India Energy Week in Goa vorgestellt und verbindet internationale Entwicklungszusammenarbeit mit industriellem Know-how. Ziel ist es, Chancen entlang der Wasserstoff‑Wertschöpfungskette in Indien zu identifizieren und Marktstrukturen weiterzuentwickeln.
Umgesetzt wird die Zusammenarbeit im Programm „International Hydrogen Ramp-Up“ (H2Uppp), das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Die GIZ verantwortet die Durchführung, während thyssenkrupp nucera technologische Expertise im Bereich Elektrolyse und internationale Markterfahrung einbringt. Indien gilt aufgrund seines industriellen Wachstums und hoher Potenziale für erneuerbare Energien als bedeutender Zukunftsmarkt für grünen Wasserstoff.
„Grüner Wasserstoff bietet ein erhebliches Potenzial für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und ein klimafreundliches industrielles Wachstum in Indien“, sagt Regine Dietz, Project Director, H2Uppp, GIZ. „Durch diese Zusammenarbeit werden wir deutsches Fachwissen mit lokalen Akteuren verbinden, um dieses Potenzial in mehr Markttransparenz und ein klareres Verständnis der zukünftigen Entwicklungswege umzusetzen. Damit unterstützen wir Indiens Ambitionen, sich zu einem globalen Zentrum für grünen Wasserstoff zu entwickeln.“
Nach Angaben des Anlagenbauunternehmens bietet die Kooperation die Möglichkeit, das Verständnis für lokale Marktbedingungen zu vertiefen und die Vernetzung mit indischen Akteuren zu stärken. Vertreter des BMWE betonen, dass die Kombination aus deutscher Technologiekompetenz und Indiens Energiepotenzial den Hochlauf grüner Wasserstoffmärkte beschleunigen könne. Die GIZ sieht in der Zusammenarbeit eine Chance, deutsches Fachwissen mit lokalen Partnern zu verknüpfen und Markttransparenz zu erhöhen.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Analyse potenzieller Anwendungen, skalierbarer Geschäftsmodelle und kosteneffizienter Projektumsetzungen. Thyssenkrupp Nucera kann dabei auf eine starke industrielle Präsenz im indischen Chlor-Alkali-Markt aufbauen, die als Grundlage für Aktivitäten im entstehenden Wasserstoffsektor dient.











