27.01.2020 • Praxisberichte

Kraftstoffe aus Reststoffen

Die Meldungen mit DOI (Digital Object Identifier) auf dieser Seite beruhen auf wissenschaftlichen Orginalarbeiten, in voller Länge in der der Chemie Ingenieur Technik, Wiley-VCH, Weinheim, erscheinen. Der Aufruf eines Artikels erfolgt im Webbrowser unter der Adresse http://dx.doi.org/ mit nachfolgendem DOI.

Fermentativ produziertes Biomethan trägt bereits heute zum Erreichen der Klimaziele bei. Zukünftig sollte ein noch breiteres Spektrum an biogenen Substraten zur Gaserzeugung genutzt werden, vor allem Waldrestholz, Stroh und Klärschlamm. Dazu wurde ein Verfahren entwickelt, das die Umwandlung von Reststoffen zu methanbasierten Kraftstoffen unter höchstmöglichem Erhalt des biogenen Kohlenstoffs mithilfe von elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen ermöglicht. Durch eine hochintegrierte Kopplung von Vergasung, Hochtemperaturelektrolyse und Methanisierung wird der biogene Kohlenstoff aus den Edukten nahezu vollständig in Methan überführt. Die Gestehungskosten sind dabei mit denen gegenwärtig eingesetzter Technologien vergleichbar und liegen bei Großanlagen im Bereich üblicher Werte der Biomethanerzeugung.

Kontakt
Christian Müller, DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)
[email protected]
DOI: 10.1002/cite.201900097

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