
Brotbrennerei: Bioethanol aus der Bäckerei
Die Idee von Hannes Weber war es, aus dem Abfall Bioethanol zu machen. Geschätzte 162 Mio. L könnten so in Zukunft jährlich aus Deutschlands Altbackwaren entstehen.

Die Idee von Hannes Weber war es, aus dem Abfall Bioethanol zu machen. Geschätzte 162 Mio. L könnten so in Zukunft jährlich aus Deutschlands Altbackwaren entstehen.

Soniqtwist versiegelt auch schwierig zu fügende Bio-Materialien, wie z. B. PLA (Polymilchsäure), PHA (Polyhydroxyalkanoate) oder PBAT (Polybutylenadipat-Terephthalat).

Ein Produktrückruf im Lebensmittelbereich stellt per se noch keine Gefahr für die Reputation eines Unternehmens dar. Die Gefahrquelle ist intransparente Kommunikation.

Zum 12.Dezember 2023 hat die Envirochemie aus Eschenbach die DLK Technologies aus Le Locle in der Westschweiz übernommen.

Das bei der Schlammbehandlung abgetrennte Wasser kann als Speisewasser für Kühltürme wiederverwendet werden, ebenso wie bestimmte aus dem Abwasser ausgefällte Stoffe.

TAF Thermische Apparate Freiberg, ein Unternehmen der Pörner Gruppe, erhielt im August 2021 vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS den Auftrag für eine Versuchsanlage zur Pyrolyse von Kunststoffen. Der Spezialist für thermochemische Konversionstechnologien leistet damit seinen Beitrag zum Thema Kunststoff-Recycling. Im Juli 2023 wurde die Pyrolyseanlage am Forschungsinstitut erfolgreich in Betrieb genommen.

BHS-Sonthofen liefert an die BASF eine Anlage für die mechanische Aufarbeitung von Lithium-Ionen-Batterien zu Schwarzer Masse.

Wasser wird zunehmend zum knappen Gut. Produktionsbetriebe konkurrieren immer häufiger mit der Bevölkerung, der Landwirtschaft, der Natur und anderen Unternehmen.

Martin Schröder (Bild) übernimmt ab 1. Juni 2023 die Geschäftsführung des Fachverbands Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel e.V. (FKN).

Die thermische Klärschlammverwertung schafft die Voraussetzungen für das Recycling von Phosphor. Im niedersächsischen Helmstedt ist die erste der aktuell fünf geplanten Klärschlamm-Monoverbrennungsanlagen (KVA) im Herbst 2022 in Betrieb gesetzt worden. Die eingesetzte Wirbelschichttechnologie zählt zu den Leitverfahren bei partikelbildenden Prozessen und eignet sich hervorragend für die wirtschaftliche Herstellung maßgeschneiderter Dünger.

Klaus Kümmerer spricht im Interview über die Bedeutung der nachhaltigen Chemie für die Kreislaufwirtschaft und wie beides dazu beitragen kann, die großen Herausforderungen jetzt und für die Zukunft zu lösen. Kümmerer ist Direktor des Instituts für Nachhaltige Chemie an der Leuphana Universität Lüneburg sowie Director des Research & Education Hub des International Sustainable Chemistry Collaborative Centre (ISC3) in Bonn. Er gilt als Begründer des „Benign by Design“-Ansatzes. Für seine zukunftsweisenden Forschungsleistungen wird ihm am 6. September 2023 der Wöhler-Preis für Nachhaltige Chemie von der GDCh verliehen. Kümmerer ist Mitglied des High Level Round Table der EU zu Safe and Sustainable by Design (SSbD).

Pro Tonne Kunststoffabfall stößt die vollständige Verarbeitung einschließlich des chemischen Recyclings bis zu 50% weniger Emissionen aus als bei der Verbrennung.

Die Entwicklung grüner Verpackungslösungen stellt Hersteller und Lieferanten vor die Herausforderung, Produktschutz, Umweltschutz und Marketing bestmöglich zu vereinen.

Gerhard Schubert zeigte auf der Interpack 2023 Dotlock, eine Technologie, mit der Kartonverpackungen ohne Leim auskommen, und eine leimfreie Hybridverpackung.

Die Gründerinnen von New Dawn Silicones, Tina Rose und Klara Yoon, haben eine ressourceneffiziente Recyclingtechnologie entwickelt, mit der Alt-Silikone ohne Qualitätsverlust wiederverwendet werden können. Sie gewannen damit den ISC3 Innovation Challenge.

Altreifen durchlaufen zahlreiche Recycling-Prozesse. Unterschieden wird zwischen werkstofflichem Recycling (Sortieren, Separieren und Granulieren), rohstofflichem Recycling (z.B. Pyrolyse-Verfahren) und dem chemischen Recycling als finaler Veredelungsschritt der Pyrolyse. Mit dem Verfahren von RCB Nanotechnologies lässt sich hochreiner Ruß (recovered Carbon Black) aus dem Kautschuk wiedergewinnen.

Das chemische Recycling hat das Potenzial, die Kunststoffrecyclingquote deutlich zu steigern. Durch Techniken wie ICP-OES und die Elementaranalyse kann die Qualität von Ausgangsstoffen und Endprodukten des chemischen Recyclings schnell und einfach kontrolliert werden. Die wichtigsten Elemente sind hierbei Cl, S, N, Na, Si, Fe, Pb, Ca und Hg.

Die Kreislaufwirtschaft braucht Leitlinien und einheitliche Standards, damit alle Partner der Rohstoff-, Produkt- und Recycling-Kette erfolgreich miteinander arbeiten können. Die Normungsroadmap Circular Economy bietet den Rahmen dafür. Der digitale Produktpass ist ein Teil davon und soll alle Produktinformationen bündeln.

Was hat E-Mobilität mit chemischem Recycling zu tun? Das verdbindende Element ist Naphtha, das als Nebenprodukt bei der Herstellung von Automobilkraftstoffen aus Erdöl entsteht.

Oettinger befüllt jährlich etwa zwei Milliarden Flaschen und Dosen in Deutschland. Das sind rund 800 Mio. Lite Bier, Biermischgetränke und Erfrischungsgetränke.

Bericht von der Pressekonferenz zur Interpack des VDMA Fachverbands Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen am 4. Mai 2023 auf dem Düsseldorfer Messegelände.

Die Idee für das Startup Ray Cosmetics aus Äthiopien kam CEO und Gründerin Rewla Ephrem und ihren Mitstreitern Yared Assefa und Abrehame Dessie am malerischen Tana-See in Bahirdar. Unterstützt vom ISC3 produziert das Start-up biobasiertes Kollagen aus Fischhaut.

Bei Steinhaus wirkt sich die Substitution des Mehrschichtverbundes durch eine PP-basierende und recyclingfähige Folie positiv auf den CO2-Fußabdruck der Packung aus.

Der U510 ist ein hochmodernes Lasersystem auf UV-Basis, das recycelbaren, farbigen Monomaterial-Kunststoff mit höchster Geschwindigkeit und Präzision codiert.

Obwohl Lithium bereits für Millionen von Antriebsbatterien in Elektromobilen unverzichtbar ist, enden die Batterien und Ihre Rohstoffe wie das wertvolle Lithium nach Gebrauch noch zu 95 % im Müll, weil die konventionellen Recyclingverfahren zu teuer sind. Forscher bei Evonik setzen auf einen Elektrolyse-Prozess mit einer Keramikmembran, bei dem auch Wasserstoff entsteht.

Lithium-Ionen-Batterien stellen eine große Herausforderung für die Abfallwirtschaft dar. Gleichzeitig können Batterieabfälle auch eine interessante Geschäftsmöglichkeit bieten.

Schon Justus von Liebig engagierte sich für die Ausbildung junger Chemiker und hätte als Entwickler des wasserlöslichen Phosphatdüngers seine Freude am 5. ChemPlant-Wettbewerb gehabt. Diesen gewannen 2022 die Studierenden des Karlsruher Instituts für Technologie KIT mit ihrem Konzept für das Recycling von Phosphor.

Aludose, Getränkekarton, PET-, Glas- oder Papierflasche, Einweg oder Mehrweg – die Vielfalt an Getränkeverpackungen ist groß. Doch welche ist besonders nachhaltig?

Neue Konferenz und Studie lichten den Informationsdschungel dynamischer Entwicklungen

Recyclingtechnologien für Kunststoffe entwickeln sich in rasantem Tempo Auf der zweitägigen Advanced Recycling Conference (ARC) in Köln können Teilnehmende sich einen Überblick Themen und Aspekte von Kunststoffrecycling verschaffen.

Moderne Lithium-Ionen-Batteriezellen elektrifizieren den Alltag. Doch wie ist es um die Nachhaltigkeit der Technologie selbst bestellt? Eine grüne Batterie ist mehr als nur der Materialmix. Sie ist vielmehr das Ergebnis aus dem Zusammenspiel der verwendeten Materialien und der Effizienz zugehöriger Herstellungsprozesse. Auch ist es eine Frage von Zelldesign und -chemie, die zum jeweils spezifischen Anforderungsprofil passen müssen.



























